Eragon - Das Erbe der Macht

Eragon - Das Erbe der Macht - Christopher Paolini Eragon marschiert zusammen mit den Varden, König Orrins Heer und den Zwergen in Richtung Urû’baen. Seine Aufgabe ist es, Galbatorix zu vernichten und die Völker unter ihm zu befreien.
Als sie jedoch vor Dras-Leona stehen, entführen Murtagh und Dorn die Vardenführerin Nasuada. Sie muss in den Kerkern von Urû’baen unglaubliche Qualen erleiden und stärker sein, als je einer der Vardenführer vor ihr.

Eragon muss handeln. Er soll die Varden führen und sie vertrauen auf ihn und seine magischen Kräfte. Doch er selbst ist sich nicht sicher und begibt sich auf die Suche nach dem Verlies der Seelen, in der Hoffnung dort die Lösung für all seine Probleme zu finden. Eine abenteuerliche Reise wartet auf Saphira und Eragon. Am Ende dieser Reise wird Galbatorix auf sie warten und der letzte, entscheidende Kampf.

Im letzten Teil von Eragon arbeitet alles auf diese letzte, eine Schlacht zwischen den Rebellen und Galbatorix. Christopher Paolini hat Eragon noch einige kleine Hürden mit auf den Weg gegeben die das Buch in die Länge ziehen. Es ist natürlich notwendig, dass alle angefangenen Handlungsstränge beendet werden und da muss man wirklich sagen, Kompliment, das hat er geschafft.

Trotzdem hätte das Buch wahrscheinlich ein paar Seiten kürzer sein können. Was mich allerdings noch mehr stört, als die langen Ausführungen, ist seine Art zu schreiben, die sich schon im dritten Band sehr verändert hat. Mir ist allerdings erst im vierten aufgefallen wie unglaublich nerv tötend es ist. Es wird ein Handlung angeschnitten, Eragon oder ein anderer Charakter hat eine Idee, aber anstatt sie zu beschreiben steht dann dort nur: „Und Eragon erklärte es ihnen.“ Bei einem Mal finde ich das überhaupt nicht störend und eigentlich sogar echt okay, allerdings kommt diese Art von „Erklärung“ ständig und alle paar Seiten vor. Die „unwichtigen“ Dinge werden in die Länge gezogen, aber das was wirklich interessant ist, wird ausgespart. Es kommt mir stellenweise so vor, als wären Christopher Paolini die Ideen ausgegangen, aber er wollte unbedingt vier anstatt drei Bände aus Eragon machen.

Auch zieht sich für meinen Geschmack das Ende unglaublich in die Länge. Er führt tausende Gespräche und es wird alles bis ins kleinste Detail ausgeschmückt. Zudem bin ich wie in der Rezension zu „Eragon – Die Weisheit des Feuers“ schon erwähnt bin ich äußerst Unzufrieden mit Murtaghs Schicksal. Er tat mir so schrecklich leid. Ich hätte mir für ihn etwas Besseres gewünscht.

Trotzdem ist dieses Buch ein spannendes und wirklich fesselndes Ende von Eragon. Es werden nahezu alle Fragen beantwortet und kaum eine Handlung bleibt offen.

Wertung (3/5)