Der Mann in Nachbars Garten

Der Mann in Nachbars Garten - Elke Becker Cover
Ein Großteil des Covers wird von einem weißen Gartenzaun eingenommen. Dahinter ist ein grüner Garten, mit weißen Blumen und einem Baum mit roten Früchten zu sehen. Außerdem ist ein die Rückansicht eines Mannes abgebildet, der nur Jeans, aber ein Oberteil trägt. Der Rücken wird ziemlich muskulös angedeutet, mehr ist jedoch kaum zu erahnen. Der Titel des Buches ist auf ein weißes Schild geschrieben das zwischen zwei Herzen an einer roten Leine hängt. Ich finde das Cover sehr ansprechend und auch absolut passend zum Buch. Wie meistens hat auch hier mich das Cover überzeugt ein Buch zu kaufen.

Meine Meinung
Eva ist Grafikerin und lebt in London. Dort wollte sie zusammen mit ihrem Freund hinziehen. Dieser erklärt ihr allerdings nach ein paar Wochen, er könne und wolle nicht zu ihr ziehen. Nach der Trennung stürzt sich Eva in die Arbeit und taucht erst wieder auf, als ihre Eltern ihre Hilfe benötigen.

Die beiden hatten einen schweren Unfall und Evas Vater braucht Hilfe, während Evas Mutter noch im Krankenhaus ist. Die junge Frau stimmt zu, ihren Vater zu pflegen und regelt alles, damit sie auch von zuhause aus arbeiten kann.

Dort angekommen, wird sie sofort zurück in ihre Jugend versetzt, die sie in dem kleinen Dorf verbracht hat. Schnell kommen auch noch die passenden Gefühle hinzu, als sie den Nachbarn ihrer Eltern kennen lernt. Das Chaos ist beinahe Perfekt. Eva versucht ihr Leben, zwischen den Streitereien mit ihrem Vater, dem tollen Nachbarn und der Enge ihres Heimatdorfes, trotzdem noch einigermaßen auf die Reihe zu bekommen.

Die Geschichte von Eva wird schön und auch spannend erzählt. Ich selbst konnte mich sehr schnell in die junge Frau hineinversetzen (auch wenn sie mehr als 10 Jahre älter ist als ich). Zusammen mit Eva meistert man die Probleme des Alltags und lernt Menschen in ihrer Umgebung kennen. Auch sie selbst entdeckt, dass sich auch ihre ehemaligen Schulkameraden weiter entwickelt haben. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.

Leider gab es auch etwas, das mir weniger gut gefallen hat. Die Sprecherin hat ein ziemlich steife Stimme finde ich. Mir ist das ganz besonderes aufgefallen, wenn sie versucht hat den bayerischen Dialekt anklingen zu lassen. Es hat sich furchtbar angehört. Jetzt bin ich Fränkin und kann selbst kein Bayerisch, aber ich kann hören, wenn jemand das wirklich überhaupt nicht kann. Da hätte es mir besser gefallen, wenn sie es nicht einmal versuch hätte. Im allgemeinen fand ich ihre Stimme und ihre Art zu sprechen nicht so angenehm.
Das hat mir etwas den Spaß am Hörbuch genommen.

Insgesamt kann ich euch das Buch empfehlen. Der Plot hat keine großartigen, spannenden Wendungen. Es ist eine schöne solide Liebesgeschichte, nur eben nichts neues.

Wertung (3/5)

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