Verdammt, er liebt mich

Verdammt, er liebt mich - Annemarie Schoenle Meine Meinung

Der Klapptext verspricht Großes und hat auch meine Erwartungen etwas gesteigert. Das Buch fängt recht lustig an, die Autorin erzählt abwechselnd aus den Perspektiven von Adrian Morrison, Emma, ihrer Mutter Pauline und Josefine, der Freundin von Adrian. Leider, und das finde ich wirklich sehr schade, springt die Autorin so viel und so schnell, dass man die einzelnen Personen gar nicht richtig kennenlernt, bis das Buch schon zu Ende ist. Denn mit knapp 260 Seiten ist es nun auch nicht wirklich lang. Erschwerend kommt hinzu, dass durch den ständigen Perspektivenwechsel auch das Lesen sehr schwer fällt. Ich führ einen Teil lese nämlich ziemlich viel auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück. Durch die mehr als acht Stunden Pause dazwischen wurde es nicht gerade einfacher und ich habe immer sehr lange gebraucht, bis ich mich eingelesen hatte.

Auch musste ich leider feststellen, dass der Klapptext, in meinen Augen, überhaupt nicht zu der erzählten Geschichte gepasst hat. Ich hatte mir viel mehr erwartet und auch erhofft. Daher bin ich auch ziemlich enttäuscht von dem Buch.

Da ich, wie oben schon erwähnt, nicht sonderlich zufrieden mit dem Buch bin, kann ich es auch nicht weiter empfehlen. Trotzdem herzlichen Dank an dotbooks für das Leseexemplar.

Wertung (2/5)