Das Vermächtnis der Drachenreiter (Eragon, #1)

Das Vermächtnis der Drachenreiter (Eragon, #1) - Joannis Stefanidis, Christopher Paolini Durch einen „glücklichen“ Zufall gelangt Eragon an das Drachenei von Saphira. Sie erwählt ihn als ihren Reiter und schlüpft. Dieser Umstand bringt nicht nur Eragon in Gefahr, sondern auch seinen Onkel und seinen Cousin. Als Eragons Onkel von den Ra’zac getötet wird, beschließt dieser sie zu jagen.
Brom, ein Geschichtenerzähler, begleitet ihn. Er hat ein scheinbar unerschöpfliches Wissen was Drachen und die dunklen Kreaturen von Galbatorix angeht. Eine abenteuerliche Reise beginnt für Eragon und Saphira.

Christopher Paolini wird in den Medien oft als „Der neue Tolkien“ angepriesen. Man muss ihm wirklich zu gestehen ein wunderbares Werk und eine noch schönere und faszinierendere Welt mit Eragon erschaffen zu haben. Doch reicht dies wirklich an Tolkiens Herr der Ringe? In meinen Augen nicht. Allerdings macht dieser Umstand das Buch nicht schlechter, nur eben anderes.

Eragon ist ein normaler, sterblicher Junge. Durch Saphira aber wird er unsterblich und erlangt Kräfte, von denen er nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Im Laufe des ersten Bandes bemerkt man bereits, wie er sich verändert und einfach erwachsener wird. Zu Beginn der Geschichte ist er kaum sechzehn Jahre alt. Doch er meistert alle Gefahren und bleibt tapfer.

Paolini schafft es mit seinem ausschweifenden Schreibstil den Leser direkt in das Herz Alagaesias zu versetzten. Mit Eragon hat er es geschafft eine völlig neue Welt zu erschaffen und seine Leser dort hin zu bringen, sie zu verzaubern und für das karge Land zu begeistern.

Die verschiedenen Rassen, Menschen, Elfen, Zwerge und Urgals, machen all das noch viel Spannender. Sie geben dem Buch Leben und eine Eigenständigkeit. Man kann vielleicht nicht sagen, das Paolini der neue Tolkien ist, aber weit weg davon ist er auch nicht mehr.

Wertung (4/5)