Was mit Rose geschah

Was mit Rose geschah - Stef Penney Meine Meinung:

Ray, ein Privatdetektiv, soll eine junge Frau finden, doch wie? Keiner ihrer Angehörigen ist bereit ihm etwas zu erzählen. Sie alle schweigen und er tappt im Dunkeln. Nur sehr langsam und unglaublich beschwerlich arbeitet er sich vor und kämpft gegen das Schweigen der Familie Janko.

Was mit Rose geschah ist ein sehr spannendes Buch. Man hat wirklich unglaublich lange keine Ahnung und das Ende ist sehr überraschend. Ich habe es als Leseexemplar bekommen und mich sehr darauf gefreut. Letzten Endes hat es meine Mutter vor mir gelesen und sie fand es wirklich toll.
Ich selbst bin absolut keine Krimi-Leserin und hab ich von ihrem Urteil leiten lassen und das Buch doch schnell gelesen. Es hat sich manchmal etwas gezogen und war etwas skurril, da man die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erzählt bekommen hat.

Man wird immer mehr in eine verstrickte und verwirrende Welt der Roma hinein gerissen und ich muss ehrlich sagen, auf der einen Seite hat es mich fast schon schockiert und andererseits war ich fasziniert und wollte immer mehr über das Leben der Fahrenden lesen.

Ich war trotz den kurzen Hängern sehr an das Buch gefesselt und hätte einmal sogar fast meine Station verpasst. Dank einem rechtzeitigen Seitenblick konnte ich noch aus der U-Bahn hechten. Es ist fantastisch geschrieben und lässt einem den Freiraum sich alles soweit vorzustellen, wie man möchte.

Dieses Buch kann ich Krimi-Lesern wirklich sehr empfehlen. Es ist unglaublich verstrickt und verzweigt. Für jemanden der etwas leichten Sucht ist es wahrscheinlich nicht die perfekte Wahl.

Wertung (4/5)