Cleo. Wie ich das Lachen wieder lernte

Cleo. Wie ich das Lachen wieder lernte - Helen Brown Mein erster Eindruck des Buches war: „Um Himmelswillen!“ Denn die Ausgabe, welche ich besitze, ist verdammt Rosa mit einem kleinen Kätzchen, das in einer Tasse liegt. Es ähnelt dem Kätzchen, das später beschrieben wird, nicht wirklich, was etwas Schade ist, aber eigentlich auch nicht so wichtig.

Das Buch lag jetzt ein Jahr bei mir herum. Ich hatte es geschenkt bekommen und wirklich überhaupt keine Lust es zu lesen. Vor ein paar Tagen habe ich mich dazu aufgerafft und ich bin wirklich froh. Das Buch hat mich mehr als positiv überrascht. Als der kleine Junge, Sam, gestorben ist, standen mir fast die Tränen in den Augen. Der Anfang des Buches war auch nicht so einfach, bis man sich an den Stil der Autorin gewohnt hat. Sie erzählt von der Trauer und beschreibt diese faszinierend gut. Auch wie die Menschen um sie herum reagieren.

Je länger ich gelesen habe umso besser hat mir das Buch gefallen. Ich wurde tief in die Welt der Helen Brown gezogen. Oft fand ich es verwirrend und manchmal etwas verstörend. Ich konnte nicht immer verstehen, warum sie, etwas Bestimmtes tut.

Im Nachhinein muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich sehr getäuscht habe und das Buch weitaus besser ist, als ich es je erwartet habe. Ich hatte gedacht, mich durch die Seiten quälen zu müssen, aber es ging dann doch recht schnell und wie oben schon erwähnt, hat es mir auch sehr, sehr gut gefallen. Ich werde es bestimmt auch noch ein weiteres Mal lesen.

Wer traurige und tragische Geschichten mag, wird dieses Buch auch mögen. Es handelt nicht nur von der Trauer, die hinter dem Tod eines geliebten Menschen steckt, sondern hauptsächlich von dem Weg wieder zu seinem Lächeln zu finden. Zudem finde ich, dass der Titel sehr viel über das Buch aussagt und auch sehr gut gewählt ist. Mir gefällt das Buch und ich kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

Wertung (4/5)