Leaving Paradise

Leaving Paradise  - Simone Elkeles, Katrin Weingran Caleb darf zurück nach Paradise, er wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Doch dort angekommen ist alles anderes, als er es sich vorgestellt hat. Seine Familie ist nur noch ein Trümmerhaufen, genau wie sein Leben. Während er seine Sozialstunden bei Mrs. Reynolds ableistet, kommen er und Maggie sich näher. Doch die anfängliche Liebe wird bald auf eine harte Probe gestellt. Immer mehr Probleme türmen sich zwischen den beiden auf und versuchen sie auseinander zu bringen.

Maggie wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder völlig normal gehen zu können. Diese eine Nacht hat sie so viel mehr gekostet, als ein zertrümmertes Knie. Sie ist zur totalen Außenseiterin geworden und will einfach nur noch weg aus Paradise. Da sich ihre Mutter das Auslandssemester in Spanien aber nicht für sie leisten kann, nimmt sie einen Job als Mrs. Reynolds, der Mutter vom Chef ihrer eigenen Mutter, an. Dort trifft sie auf Caleb, den jungen Mann, der sie angefahren hat. Am Anfang ignoriert sie ihn und geht ihm aus dem Weg, doch mit der Zeit kommen sich die beiden Näher und Maggie entwickelt Gefühle für Caleb.

Meiner Meinung nach ist „Leaving Paradise“ ein wirklich sehr schönes Buch. Stellenweiße war es etwas verwirrend, wie schnell Maggie oder auch Caleb manche Schlussfolgerungen gezogen haben. Ich persönlich konnte der Autorin nur folgen, weil ich beide Seiten der Geschichte kannte. Ohne den Wechsel der Sichten zwischen Maggie und Caleb wäre das Buch nicht halb so gut, geschweige denn halb so verständlich. Trotzdem hat es mir viel Freude bereitet das Buch zu lesen und ich war auch unglaublich schnell durch. Es ist sehr spannend, schön und flüssig geschrieben und durchaus weiter zu empfehlen.

Wertung (4/5)