Zwei Zimmer, Küche, Geist

Zwei Zimmer, Küche, Geist - Lorna Graham, Marion Hertle Eve lebt in Village, in einem der angesagtesten Viertel New Yorks. Doch sie liebt dort nicht alleine, nein. Donald, ein verstorbener Dichter aus den 60ern. Er hält sie mit seinen Texten ganz schön auf Trab und erwartet von ihr, seine Geschichten zu vollenden.

Neben den mehr oder weniger regelmäßigen Diktaten mit Donald versucht sich Eve mit verschiedenen Jobs über Wasser zu halten, um ihre Miete bezahlen zu können. Schließlich landet sie bei einem Fernsehsender in der Redaktion zu der Sendung „Smell the Coffee“. Dort arbeitet sie als Autorin. Schnell merkt sie, dass sie am unteren Ende der Nahrungskette liegt, doch trotzdem gibt sie, wie alle anderen Autoren auch, ihr Bestes.
Als Mark, ihr Chef einmal nicht da ist, muss sie den Autoren ihre Berichte verteilen. Sie ist der Meinung Cassandra, eine ihrer Kolleginnen, verdient es nicht für Bliss Jones zu schreiben. Daher schnappt sich Eve den Bericht selbst. Natürlich fliegt die ganze Sache auf und sie wird fast gefeuert.

Schließlich schafft es Eve, den gesuchten Stilette-Verbrecher zu fassen. Daraufhin wird sie fast wie ein Star gehandhabt und zu ihrer eigenen Sendung „Smell the Coffee“ als Interview-Gast eingeladen. Dort sorgt sie dafür, das Bliss ihr Fett wegbekommt und kämpft fast schon für die Rechte der Autoren. Allerdings denkt sie dabei nicht an sich und ihren Job.

Ich fand das Buch „Zwei Zimmer, Küche, Geist“ wirklich unglaublich witzig, aber auch ziemlich einfühlsam. Man konnte wirklich mit Eve mitfühlen, wenn Donald ihr auf die Nerven ging, da dieser kein sonderlich einfacher Mensch beziehungsweise Geist gewesen zu sein scheint.
Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Mittlerweile habe ich sie schon mehrmals gelesen und freue mich jedes Mal darauf, wenn ich das Buch in Händen halte.

Wertung (4/5)