Rush of Love - Verführt

Rush of Love - Verführt  - Abbi Glines, Heidi Lichtblau Blaire und Rush zählen zu den vielen Jungfrau-Badboy-Pärchen, die in Büchern im Moment absolut beliebt sind. Ich muss ehrlich sagen, mir hat das Buch gefallen. Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, sondern eher etwas für zwischen durch. Immer wieder stöbere ich durch die Rezensionen zu dem Buch, weil ich es unglaublich lustig finde, wie sehr das Buch die Masse spaltet. Sehr viele Menschen finden es unglaublich toll, doch es gibt genug, die es absolut schrecklich finden.

Ich kann beide Seiten verstehen. Blaire geht mir persönlich viel zu sehr auf die Nerven, abgesehen davon, dass sie mir immer leicht unrealistisch erscheint. Rush ist einfach kein harter Kerl, geschweige denn ein Bad Boy. Er ist nur manchmal ein Arschloch, mehr nicht.

In der Geschichte wird viel über Blaire erzählt, was sie schon alles durchgemacht hat und erleiden musste. Ich finde es etwas schade, das alles wieder auf einer in die Länge gezogenen Tragik aufgebaut werden musste. Kann es nicht einfach einmal ein verdammt normales Mädchen sein, das den heißen Kerl abkriegt? Bei Rush ist es ähnlich. Ich könnte mich stundenlang darüber aufregen, wie er sich Nan gegenüber verhält. Nan ist in diesem Buch die Person, die ich am meisten hasse. Sie nervt einfach so unendlich und Rush rennt ihr hinterher wie ein kleines Hündchen.

Obwohl mir zu dem Buch viel Schlechtes einfällt, finde ich es trotzdem gut. Wie oben schon erwähnt ist es leichte Lektüre, denn ich bin mit dem Buch in gut zwei Stunden durch. Es überrascht einen nicht großartig ist herrlich vorhersehbar und einfach etwas für die Tage, an denen ich eine Liebesgeschichte brauche.

Wertung (3/5)