Melodie Der Finsternis Fantasy Roman

Melodie Der Finsternis Fantasy Roman - Jennifer Jäger Cover
Blau, so lässt sich das Cover des Buches am besten beschreiben. In der Mitte prangt ein großes, lilafarbenes Auge. Im Hintergrund sind ein gesunkenes Schiff und eine Klippe unter Wasser zu sehen. Beides völlig Bewachsen mit Algen und Seetang. Ich finde das Cover sehr passend zum Inhalt des Buches. Es gefällt mir richtig gut und fällt vor allem auch ziemlich auf, durch die schönen, kräftigen Farben.

Meine Meinung
Bereits als ich den Titel das erste Mal gelesen hatte, war ich ziemlich gespannt, was dieses Buch so in sich birgt. Nach dem Ich dann das Cover gesehen hatte, war es um mich geschehen ich musste das Buch kaufen.

Die Geschichte fängt gut und spannend an. Lilith begibt sich auf eine Schiffsreise. Doch das Schiff, auf dem sie sich befindet, gerät in den Bann der Sirenen und alle Besatzungsmitglieder, außer Lilith und Viktor, sterben.

Zusammen gelangen sie in die Unterwasserstadt der Sirenen und geraten dort in einen Krieg. Klingt alles ganz toll und spannend, bis jetzt.
Lilith trifft Aphros und verliebt sich in ihn. Er ist eine Sirene und gehört dem Volk an, das Menschen normalerweise tötet.

Irgendwie konnte ich trotz der spannend klingenden Idee nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Mir hat die Tiefe der Charaktere gefehlt. Es bleibt irgendwie nicht viel von ihnen hängen und das fand ich sehr, sehr schade. Ich musste stellenweise gerade die Namen der Figuren heraussuchen, um nicht irgendeinen Blödsinn zu schreiben und das ist echt traurig.

Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben, doch man merkt noch immer, das sie dieses Buch geschrieben hat, als sie noch jünger war. Eigentlich finde ich das auch überhaupt nicht schlimm, sondern eher bewundernswert, doch man hat es am Schreibstil sehr deutlich gemerkt. Es gab unglaublich viele Wortwiederholungen und standardisierte Satzstellungen. Alles hat sich irgendwie ähnlich angehört, obwohl es um etwas völlig anderes ging.

Trotzdem muss ich sagen, dass es kein schlechtes Buch ist. Natürlich wäre noch Spielraum für mehr, doch es hätte auch wesentlich schlechter werden können.

Wertung (3/5)