Margos Spuren

Margos Spuren - John Green Cover
Zwei Mädchen Beine einen Weg entlanggehen, der mit großen Steinen gepflastert oder mit breiten Brettern genagelt ist, entlang gehen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und neugierig auf den Rest des Buches gemacht. Es passt wie die Faust aufs Auge zum Inhalt und ich kann wirklich überhaupt nichts daran aussetzen.

Meine Meinung
Die geheimnisvolle Margo und der schüchterne Quentin haben nicht viel Miteinander zu tun. So denkt man, eigentlich sollen sie so etwas wie beste oder zumindest gute Freunde sein, was dem Autor aber ziemlich misslingt.

Irgendwie wirken die beiden eher wie Bekannte anstatt wie Freunde. Das fand ich für den Fortgang der Geschichte nicht so optimal. Denn ich würde keiner Bekannten durch das halbe Land nach fahren, um sie zu finden. So etwas macht man nur bei besten Freunden und das sind die Beiden nicht wirklich.

Margo ist außerdem nicht unbedingt sympathisch, im Gegensatz zu Quentin. Ihn mochte ich von Anfang an. Bis auf die Sache mit Margo konnte ich mich auch gut in ihn hinein versetzten und fand ihn wirklich schön ausgearbeitet
Margo hingegen erschien mir ziemlich verwöhnt und eitel. Ich will eigentlich gar nicht genauer darauf eingehen, denn ich kann Margo nicht leiden. Sie würde zu den Menschen zählen, die ich einfach nicht ausstehen könnte, wenn sie echt wäre.

Trotz allem hat das Buch auch ein paar tolle Stellen, die mir gefallen haben, die ich spannend fand und Stellen, die mich fast etwas gerührt haben. Daher könnte ich nicht sagen, dass man dieses Buch nicht weiter empfehlen kann oder soll.

Wertung (3/5)